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Wolfram|Alpha - das rechnende Tafelwerk
[16. May 2009; Internet]

In den letzten Wochen war schon durchgesickert, dass es sich bei diesem Dienst um keine neue Web Search Engine handelt. Aber was ist es dann? Diese Frage kann sich jetzt jeder selbst beantworten, denn WolframAlpha ist online.

Für mich ist sehr schnell klar geworden, was ein Mathematiker unter einer "computational knowledge engine" versteht: Ein rechnendes Tafelwerk.

Wer gern Zahlenkolonnen betrachtet, findet das Tool sicherlich nützlich. Wer auch nicht-numerische Fakten benötigt, ist bei Wikipedia deutlich besser aufgehoben. Wer einfach nur Dinge im Web finden will, nimmt Google.

Wirklich interessant könnte ein Hybrid aus Wikipedia und Wolfram|Alpha sein. Dann hätte man alle Fakten mit einem Click. Siehe "Popcorn" Links.

Wolfram|Alpha zu "Popcorn"
Wikipedia zu "Popcorn"

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Flash Trickery
[10. May 2009; Fotografie, Englisch]

Pictures taken with flash are usually crap, because they look flat, pale and boring. A while ago I learned that this problem could be overcome by using flash(s) which are placed independent of the camera. This kind of setup is very time consuming however, so I seldom do this.

This weekend I discovered that a single flash with zoom capability can add a nice torch light feeling to pictures, when used at a far larger focal length than the lens. This effect really comes in handy for lost places photography.

For this picture the flash coverage was set to 105mm for a lens at 10mm (*1.6).

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RandR 1.3 - Power to the Netbooks
[ 3. May 2009; Nerd]

By replacing xandros on my Eee PC with Ubuntu, I lost the function which would allow to emulate a 1024x768 screen either by panning or down-scaling to 1024x600. It didn't really hurt while using it by myself, because Ubuntu is doing fine with 1024x600. But it got really painful when doing presentations with a connected projector. After some fiddling with mirror mode it would typically end up with a 640x480 resolution. While this is enough for Powerpoint, it fails badly for demos. So there had to be a fix for the netbook.

Just after I learned that Randr 1.3 would be the answer to my problems, I got lucky. The newly released Ubuntu 9.04 finally comes with an X server having the latest Randr extension. This version of the "X Resize, Rotate and Reflect Extension" supports arbitrary scaling of the virtual desktop for each connected monitor, plus it brings back good old panning. In other words, it allows the 1024x600 display of my Eee PC to view larger virtual screens (like 1024x768) either using panning or down-scaling.

"xrandr" is a nice command line tool for accessing the extension directly. I used it in a script which forces a 1024x768 mode line on the VGA output and also provides panning or scaling (1x1.28) for the netbook display. (Forcing the mode line helps with older projectors which cannot communicate properly with the system.) Toss in acpid and using external displays becomes as simple again as pressing a button.

I am not aware of any GUI tools supporting the new 1.3 features yet. (GNOME display settings don't even support all which 1.2 has to offer)

The X Resize, Rotate and Reflect Extension

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Getting Things Done
[28. Apr 2009; Persönliches, Englisch]

Gettings Things Done (GTD) is a self management method which has been around for a couple of years now. There are many websites, blogs and books dedicated to it. I put some useful links below.

I had already looked into it some time ago, but quickly lost interest again. The overhead of the processing flow in GTD made it look inefficent compared to a simple task list. After being swamped with work to an extend which renders a simple task list useless, I changed my mind and rediscovered GTD. Interestingly the overhead grows little compared to the amount of work managed with this system. There is a point at which GTD becomes easier to work with than simple lists.

I selected Thinking Rock and Freemind as my tools of choice for implementing the approach.

Last but not least: Having read freely available information on the web, the book classic from David Allen didn't really provide many new insights. So you might want to spend that money on something else.

Getting Things Done (Wikipedia)
Getting Things Done (Talk at 24C3, Video, German)
Thinking Rock (Free Java GTD Software)
Freemind (Free Java Mindmap Software)

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Sebastian (Wed, 29 Apr 2009):
Trotz GTD wird aber die eigentliche Arbeit nicht weniger. Man bekämpf letztendlich damit nur das Symptom - eine stetige Zunahme von Aufgaben.
Micha (Wed, 29 Apr 2009):
Es heißt ja auch nicht "Doing Your Things For You". :)
Der Idee ist ja, dass man konzentriert arbeiten kann, auch wenn ständig irgendwas hereinprasselt.
Spec (Fri, 1 May 2009):
Die Welt is schon komisch, genau die Zeit in der ich aus technischen Gründen nicht hier reinsehen konnte, hab ich damit verbracht GTD zu lesen ..

.. klingt zumindest mal nach nem Lösungsansatz für das Chaos was sich hier Workflow nennt ..
Sebastian (Mon, 4 May 2009):
Klar, GTD ist nicht dafür da, die Aufgaben zu erledigen. Aber wenn wir durch unsere Arbeit mit einem sinnvollen (menschlichen) Maß an Aufgaben belastet wären, würden wir GTD gar nicht benötigen. Der Bedarf nach GTD ist Ausdruck für eine Überlastung mit Aufgaben.
Micha (Thu, 7 May 2009):
Jein. Dann wäre ja auch ein Auto ein Ausdruck für eine Überlastung mit Entfernung. Technik zu benutzen, um unsere Fähigkeiten zu erweitern, ist für Menschen durchaus natürlich.
 

Wundersame Abwrackprämie
[12. Apr 2009; Sonstiges]

Man stelle sich eine Kleinstadt vor, mit einem Rathaus am Marktplatz. Da bald Wahlen sind, überlegt sich der Bürgermeister dieser Stadt, wie er seine Beliebtheit steigern könnte. Schließlich hat er eine Idee: Er will seine Bürgern Geld schenken, damit die einkaufen gehen können und so nebenbei noch die Wirtschaft ankurbeln. Er öffnet das Fenster zum Marktplatz und beginnt, Geldscheine aus der Stadtkasse hinauszuwerfen.

Es dauert nicht lang, da herrscht auf dem Platz hektisches Treiben. Von überall kommen die Einwohner herbeigelaufen, um auch ein paar von den Scheinen abzubekommen. Bald tummelt sich die ganze Stadt unter dem offenen Fenster. Der Bürgermeister ist begeistert vom Erfolg seines Vorhabens. Alle sind sie gekommen, um bei seiner Aktion mitzumachen. Damit auch wirklich jeder ein paar Scheine ergattern kann, holt er nochmal neues Geld und wirft auch dieses gönnerhaft aus dem Fenster. Ganz sicher würden sie ihren großzügigen und anpackenden Bürgermeister erneut wählen.

Ganz sicher? Nein, ganz sicher nicht. Der Bürgermeister hat nur das Getummel unter seinem Fenster nicht verstanden.

Natürlich wird jeder das Geld, das auf ihn herabregnet, gerne einstecken. Gleichzeitig wird aber auch jeder den Bürgermeister für untragbar halten, da er das Geld der Stadt aus dem Fenster wirft.

So ist die Stadtkasse ruiniert und Bürgermeister wird in Zukunft auch ein anderer sein.

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Die Musik der Primzahlen (Marcus du Sautoy)
[11. Apr 2009; Buch]

Hirnschonend und spannend, mit lustigen Anekdoten über schrullige Mathematiker.

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Panter, Tiger & Co. (Kurt Tucholsky)
[ 4. Apr 2009; Buch]

Allen Hoffnungen und allen Befürchtungen zum Trotz treten wir gesellschaftlich und moralisch auf der Stelle. Wäre nicht der technologische Fortschritt, würde garnicht auffallen, dass die Texte 80 Jahre alt sind.

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Jedem das Seine
[11. Mar 2009; Sonstiges]

Einer der größten Irrtümer ist, dass die Nazis 1945 besiegt wurden. Geographisch mag das zwar stimmen, aber in unserer Sprache haben sie noch heute so manches Gebiet fest in ihrer Hand. So bricht jedes Mal, wenn jemand die Worte "Jedem das Seine" öffentlich äußert, ein Sturm der Entrüstung los, der platter nicht sein könnte. Eigentlich ist es eher eine Art Reflex, eine geistlose Handlung, die einfach so passiert, weil sie über viele Jahre antrainiert wurde.

Wäre es nicht eher an der Zeit, das letzte Opfer des dritten Reichs, unsere Sprache, zu befreien? Warum macht man heute, nach über 60 Jahren, 15jährigen einen Vorwurf, wenn sie diese Worte ihrer eigentlichen Bedeutung gemäß nutzen? Eigentlich ist es ein Grund zur Freude, dass eine junge Generation nicht mehr diese Last mit sich herumträgt.

Dem Argument, dass wir aufgrund unserer Geschichte eine besondere Verantwortung hätten, kann ich auch nicht folgen. Verantwortung vererbt sich nicht. Es ist ja nicht so, dass wir Deutschen einen Gendefekt haben, durch den wir besonderer Fürsorge bedürfen. Der nächste große Führer kann genausogut in Amerika oder Indien oder Brasilien heranwachsen.

Deswegen: Schüler vor, befreit unsere Sprache.

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Sebastian (Thu, 12 Mar 2009):
Die Sache mit der Verantwortung ist nicht einfach. Die Verantwortung richtet sich nicht an die Vergangenheit, sondern an die Zukunft. Meiner Ansicht nach haben wir keine Verantwortung für die Taten von damals, aber wir haben eine Verantwortung solche Taten in der Zukunft zu verhindern. Meiner Ansicht nach haben wir in der jüngeren Vergangenheit schon mehrfach versagt, dieser Verantwortung gerecht zu werden, denn wir haben z.B. nicht den Völkermord in Jugoslawien, Ruanda, Palästina, etc. verhindert.
Micha (Thu, 12 Mar 2009):
Da jetzt die harmlose Verwendung einer Formulierung und aktuelle Völkermorde direkt untereinander stehen, drängt sich mir förmlich der Verdacht auf, dass ein psychologisches Phänomen wirkt:
Kinder vor der ganzen Republik zurechtzuweisen ist eine prima Ersatzhandlung, wenn man die wirklichen Verbrechen nicht stoppen kann.
 

Drop Profiler - Profiler in a Single JSP
[ 1. Mar 2009; update]

I recently created a small Java web app profiler which resides in a single JSP. It allows for quick CPU profiling without all the typical profiler installation hassles. (Doesn't even need a VM restart.) It is now available for download in the projects section.

Go to project page

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Der Affe in uns (Frans de Waal)
[12. Feb 2009; Buch]

Vielleicht ist die Welt ohne Menschen ja doch kein Paradies:

Zweifellos sind Schimpansen fremdenfeindlich. [...] Die Schimpansen [...] behandelten ihre Feinde, als gehörten sie einer anderen Spezies an. Ein Angreifer hielt beispielsweise das Opfer am Boden [...], während die anderen es bissen, schlugen und traten. Einmal rissen sie eine Gliedmaße ab, dann eine Kehle heraus oder die Fingernägel ab [...]; im allgemeinen ließen sie nicht nach, bis ihr Opfer sich nicht mehr bewegte.

Es ist nicht ungewöhnlich, daß männliche Schimpansen weibliche angreifen und sie nötigen, in ihrer Nähe zu bleiben. [...] Im Kibale-Wald in Uganda sind einige Schimpansenmänner dazu übergegangen, Schimpansinnen mit großen Holzstöcken zu prügeln.

Innerhalb einer Gruppe haben Schimpansen aber durchaus einen Sinn für Nächstenliebe und helfen den Schwachen. Also halten sich umgekehrt auch die moralischen Errungenschaften der Menschen in Grenzen.

Kurzum: Freunde entzaubernder Bücher sollten hier zuschlagen.

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Xavier (Thu, 26 Feb 2009):
Schimpansen haben nunmal keine Moral und solange ihre Verhaltensweisen die eigene Art nicht schädigen, werden sie ihr Verhalten nicht ändern. Bonobo-Schimpansen sind allerdings nicht so brutal.
 
 

Yes, We Can
[31. Dec 2008; Internet]

Yes, we can be ridiculous:

For people outside Germany: The guy is trying to establish the Obama slogan within his party. This is not some small town meeting, this is a national convention of a major party.

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shop (Sat, 3 Jan 2009):
OMg, großartig: "nö, also ich hab keine eigenen Ideen, aber ich pick mir die guten Sachen raus" nur blöd wenn dann keiner mitmachen mag ^^
Monica (Wed, 7 Jan 2009):
That's embarassing. I like Obama but I don't think we should copy him at a german party meeting.
Dieter (Mon, 16 Feb 2009):
Oje, das war sowas von peinlich, ich hab gleich den Ton am Fernseher ausgemacht...
 

The God Delusion (Richard Dawkins)
[25. Dec 2008; Buch, Englisch]

I walked by this book a couple of times because - being an atheist - I wasn't really expecting any news. But finally I gave in to the hype, got a copy and did not regret it.

Dawkins put together a really well structured and by all means complete set of arguments against religion, quite a few of which were new to me. Especially his refusal to accept agnosticism as a valid point of view. His writing - while eloquent - is a bit to mild on the subject for my taste. (This was also pointed out by a great Southpark episode.) But he makes up for it by quoting a variety of other authors when its time for a giggle. Here are two examples:

The Devil's Dictionary (Ambrose Bierce):
to pray: to ask that the laws of the universe be annulled in behalf of a single petitioner, confessedly unworthy

The End of Faith (Sam Harris):
We have names for people who have many beliefs for which there is no rational justification. When their beliefs are extremely common we call them 'religious'; otherwise, they are likely to be called 'mad', 'psychotic' or 'delusional' ... Clearly there is sanity in numbers.

One impressive example he mentions on the creation of religions are Cargo Cults. They demonstrate how easily humans make up new religions and are recent enough to prove that there was nothing supernatural involved in their making, only misinterpreted observation. See links below.

In John They Trust (The "John Frum" cargo cult)

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Sebastian (Mon, 5 Jan 2009):
Vielleicht sollten wir maek eine Ausgabe schenken :-)
 

Simserhof
[ 9. Nov 2008; Fotografie, Englisch]

Fort Simserhof was one of the biggest fortresses of the Maginot Line. After the war it was rebuilt and in military use into the 50s. Today it is open to tourists.

As usual, the pictures can be found in the photographs section.

My Simserhof Picture Gallery

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Deko-War
[26. Oct 2008; Sonstiges]

Saarbrücker Apotheken liefern sich schon lange einen Wettstreit um die sonderbarste Dekoration. Jetzt bekommen sie Konkurrenz durch eine Buchhandlung.

Für ein Erstlingswerk bereits sehr sonderbar, aber durch ungeschickte Tierwahl läuft es Gefahr, als politische Botschaft interpretiert zu werden. (Vorwurf des systematischen Dopings bei den Olympischen Spielen in Peking.)

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Torsten (Sun, 26 Oct 2008):
Priceless :)
Vanessa (Fri, 21 Nov 2008):
Man beachte den zufriedenen Geschichtsausdruck des Pandas ;)
 

Der Zeuge auf dem Trittbrett
[24. Oct 2008; Sonstiges]

Ein 12jähriges, fahrkartenloses Mädchen wird nachts aus dem Zug geworfen - und das obwohl sie doch ein Instrument spielt. Empörend. Aber nicht für herzlose Menschen wie mich. Ich amüsiere mich lieber über die Wortwahl des Spiegels:

Ein vermeintlicher Zeuge des Skandals hat sich derweil als Trittbrettfahrer herausgestellt. Das Mädchen, deren Mutter sowie die Schaffnerin hatten erklärt, der Mann habe sich gar nicht im Zug befunden.

Da nur denkstarke Menschen mein Blog lesen, brauche ich hier nicht erklären, warum der komplette Absatz die Zweifel am Zeugen nicht begründet.

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Staat rettet Staat
[19. Oct 2008; Sonstiges]

Gestern Abend noch darüber gewitzelt, heute schon Wirklichkeit...

Nach wochenlanger Managerschelte aus den Reihen der Politik an die Adresse der privaten Finanzwirtschaft ist jetzt dummerweise eine Landesbank die erste, die das staatliche Rettungsprogramm in Anspruch nimmt.

Die betroffene BayernLB gehört zur Hälfte dem Land Bayern und zur Hälfte der Sparkasse. Natürlich sitzen auch unzählige Politiker im Verwaltungsrat; die Aufsicht erfolgt durch Kabinettsmitglieder

Jetzt kann sich die Politik ihre eigenen Gier-Brandreden nochmal selbst halten.

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Martin Hedler (Mon, 20 Oct 2008):
Tscha, Fannie Mae und Freddie Mac waren ja auch halbstaatliche Organisationen. (Siehe z.B. hier: http://sohalt.wordpress.com/2008/09/22/die-ursachen-der-kreditkrise/).
 

Fup (Jim Dodge)
[19. Oct 2008; Buch, Englisch]

Feels like a discworld novel, only that its shortness and closedness stop the story from questioning the world at large.

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Zyklen
[16. Oct 2008; Sonstiges]

Erst Finanzkrise, dann Rezession. Wehe dem, der jetzt nicht dem Rat der Politiker und Experten folgt und seine Aktien billig verkauft. Festgeldkonto und Staatsanleihen sind der einzig sichere Ort für das Geld, das man in ein paar Jahren dann brauchen wird, um wenigstens einen Teil der Aktien teuer wieder zurückzukaufen.

Denn eins ist sicher: Sobald die Kurse wieder ungeahnte Höhen erreichen, werden sich alle Experten einig sein, dass nur Aktien Zukunft haben und die Deutschen nicht so ängstlich sein und die Kurse zum Einstieg nutzen sollen.

GOTO 10

Faszinierend: Egal wie viele Bücher über Börsenzyklen geschrieben werden, das gleiche Muster wiederholt sich einfach immer wieder.

Achja, richtig, diesmal ist natürlich alles völlig anders...

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Sebastian (Sat, 18 Oct 2008):
Die Frage ist natürlich immer, wann ist der Tiefpunkt erreicht und ab wann kann man wieder investieren? Kann man jetzt wieder Aktien kaufen oder wird es nochmal deutlich nach unten gehen?
Micha (Sat, 18 Oct 2008):
So genau kommt es garnicht darauf an, den Tiefpunkt exakt zu treffen. Solange man dann kauft, wenn alle panisch weglaufen, ist das ausreichend. Da ich mich erinnere, bei dir einen Kostolany gesehen zu haben: Hat der nicht erklärt, man müsse der Börse einfach immer nur das bringen, was sie haben will? Und zur Zeit scheint das ganz klar Geld zu sein. :)

Zufällig habe ich aber gerade bei Spiegel gelesen, dass Warren Buffett der Meinung sei, dass der Zeitpunkt jetzt ist. Wenn jemand von seinem Kaliber so etwas verkündet, wirds aber schon wieder psychologisch.
 

Madeira
[12. Oct 2008; Fotografie, Englisch]

I'm now back from the second part of my vacation which led me to Madeira. Its a nice and quite island with decent hiking options.

And of course I do have some pictures online...

My Madeira Picture Gallery

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