| sump.org | ![]() |
|
Projekte
Spam Meter
Logikanalysator
Password Cracker
Counter
HTTP Sniff
RMI Viewer
TheNet
Simulator
Cracker
OnTrack
Silencer
Waterwall
R2eboot
Fotografien
Notizen
Blog
Kontakt
|
Inhalt nur in Englisch verfügbar
TheNet Authentifikation - KryptanalyseDiese Untersuchung wird sich auf die Verwundbarkeit bei Mitlesen der zur Autorisierung übertragenen Daten konzentrieren. Da die Daten ungeschützt über Funk ausgetauscht werden, stellt dies für den potentiellen Angreifer den einfachsten Weg dar. Wie funktioniert das Verfahren?System und Nutzer sind die einzigen Kenner eines geheimen Paßwortes. Wenn das System die Identität des Nutzers überprüfen will, wird das folgende Protokoll abgearbeitet:
Angriff durch SchnittmengenbildungDa das Paßwort konstant ist, muss es in der Schnittmenge der aus jeder mitgehörten Authentifizierung gewonnenen Menge möglicher Paßwortkandidaten enthalten sein. Problem ist die Bestimmung einer möglichst kleinen Menge von Paßwortkandidaten aus den mitgehörten Informationen. Dies geschieht wie folgt:
In der Regel ist nach 10 Benutzungen eines alphanumerischen Paßwortes der Länge 60 mit Antworten der Länge 50 schon mehr als die Hälfte der Zeichen bestimmbar. Da nur schwer vorstellbar ist, daß das wirklich so schnell geht, hier ein kleiner Simulator in Form eines Java Applets. Und die, die dem Simulator nicht trauen, können ihre Echtdaten in den Cracker eingeben, der hier ebenfalls als Java Applet zur Verfügung steht: Angriff durch EntropiedifferenzIm Gegensatz zum ersteren, führt dieser Angriff nicht zwangsweise zum korrekten Ergebnis, kann jedoch gegebenenfalls noch schneller ein Resultat hervorbringen. Voraussetzung hierfür ist, daß die Antwort manuell verfaßt wird. Es wird über die gesamte Antwort eine Entropiebestimmung für jedes Zeichen in Bezug auf die jeweils zwei nächsten Nachbarn auf beiden Seiten vorgenommen. Da Menschen denkbar schlechte Zufallsgeneratoren sind, wird die Entropie dort, wo der Paßwortteil enthalten ist, größer sein. Da jedoch das erste Verfahren so effektiv arbeitet, wurde diese Variante nicht weiter verfolgt. Angriff durch FrequenzbestimmungFuer jede Position des Paßwortes wird ueber alle Antworten, bei denen das Zeichen an dieser Position abgefragt wurde, eine Frequenzbestimmung durchgeführt. Da die Antwort das abgefragte Zeichen enthalten muss, aber sonst aus zufälligen Zeichen besteht, wird das gesuchte Zeichen das mit der höchsten Frequenz sein. Auch diese Möglichkeit wurde nicht weiter verfolgt. Jedoch könnte sie bei Paßworten mit sehr kleinem verwendeten Zeichensatz und gleichzeitig großen Längen durchaus interessant werden. SchutzmaßnahmenEs ist offensichtlich, daß die TheNet Authentifizierung für Anwendungen, bei denen ein gezielter, vorbereiteter Angriff in Frage kommt, völlig ungeeignet ist. Auf keinen Fall sollte sie an Stellen eingesetzt werden wo ein Eindringling Schaden anrichten könnte. Auch sonst nur dann, wenn bloß in Ausnahmefällen von der Authentifizierung gebraucht gemacht wird. Wesentlich mehr Sicherheit bietet zum Beispiel ein MD5-basiertes Verfahren. Wenn keine Ausweichmöglichkeit vorhanden ist, sollten folgende Punkte beachtet werden:
Kommentare
© 2000-2002 Michael Poppitz
- Letzte Änderung: 5. Oktober 2002
|